Beim Einbau einer Ultrafiltrationsanlage zwischen Pumpe und Druckwindkessel bestimmen folgende Faktoren die Leistung der Ultrafiltration:
Im Betrieb wird der Druck, mit dem die Filteranlage betrieben wird zwischen 0 bar (wenn der Druckwindkessel gefüllt ist und am Ausschaltdruck angelangt ist) und der Differenz des Pumpendruckes (Ausschaltdruck) und des Einschaltdruckes hin und her schwanken. Im Durchschnitt kann man annehmen, daß die Anlage mit der Hälfte der Differenz zwischen dem Aus- und dem Einschaltdruck betrieben wird.
Ausschaltdruck Windkessel: p(Aus) = 5,0 bar
Einschaltdruck Windkessel: p(Ein) = 1,5 bar
Pumpendruck Maximal: p(Pumpe) = 5,0 bar
Annahme: Der Ausschaltdruck des Windkessel ist gleich dem maximalen Druck der Pumpe.
Maximale Druckdifferenz, die für die Filtration zur Verfügung steht:
p(Filtration, max.)= p(Pumpe) - p(Ein) =5,0 bar - 1,5 bar = 3,5 bar
Minimale Druckdifferenz, die für die Filtration zur Verfügung steht:
p(Filtration, min.) = p(Pumpe) - p(Aus) = 5,0 bar - 5,0 bar = 0 bar (!)
Mittlere Druckdifferenz, die für die Filtration zur Verfügung steht:
p(Filtration, Mittel)= (p(Filtration, max.) - p(Filtration, min.)) / 2 = (5,0 bar - 0 bar) / 2 = 2,5 bar
Um mit dieser verfügbaren Druckdifferenz z.B. einen Volumenstrom von 1 Liter/Sekunde aufzubereiten, benötigen Sie eine Virex 900 (10°C Wassertemperatur).
Der maximale Ausschaltdruck des Druckwindkessels ist nach oben begrenzt durch den zulässigen Betriebsüberdruck der Anlage. Er beträgt 5 bar.
Die maximale Spreizung zwischen Ein- und Ausschaltdruck wird durch die maximal zulässige Differenz zwischen dem Fließdruck im Zulauf der Anlage und dem Fließdruck im Filtrat der Anlage bestimmt. Sie beträgt 3 bar.