Wasseraufbereitung
im Bereich dezentraler Wasserversorgung sollte zuverlässig,
anwenderfreundlich und bezahlbar sein.
Mit dieser Überzeugung gründete Michael Hank im Jahr 2005 die
Seccua GmbH im oberbayerischen Steingaden. Wie mit Einstiegsprodukten
zur Ultrafiltration der deutsche und internationale Markt erobert
werden kann und wie sich auch mit einem jungen Unternehmen innovative
Ideen auf solider Basis verwirklichen lassen, erklärte
Geschäftsführer Hank im Gespräch mit der Redaktion der
gwf.
Das in der Fachzeitschrift gwf Wasser/Abwasser 09/2009 erschienene
Interview finden Sie hier
zum PDF download.
Die novellierte Trinkwasserverordnung steht kurz vor
der Verabschiedung. Bei Wasser, das Krankheitserreger enthalten kann,
fordert sie klar eine Doppelbarriere: Aufbereitung gefolgt von
Desinfektion, wobei die Desinfektionsstufe als reine Sicherheitsstufe
betrieben werden soll. Das bedeutet im Regelbetrieb, dass die
Desinfektion bei funktionierender Aufbereitung bereits
Trinkwasserqualität zugeführt bekommt.
Seccua Ultrafiltration als Aufbereitungsverfahren sorgt auch bei durch
Trübung und Verkeimung verunreinigtem Rohwasser für sicheres
Trinkwasser, das zuverlässig frei von Trübstoffen und allen
Mikroorganismen und Krankheitserregern.
Lesen Sie hier den ausführlichen Beitrag: "Trinkwasseraufbereitung
mit Ultrafiltration nach neuestem Regelwerk und Stand der Technik" (PDF
download).
Auf die Bedeutung der Voraufbereitung vor Desinfektion
weisen auch Professor Botzenhart und Dr. Fleischer in ihrer „Abschätzung
der Gesundheitsgefährdung durch Viren im Trinkwasser“,
veröffentlicht in der GWF-WASSER/ABWASSER
5/09, S. 361 – 366 hin. Das Wasser müsse vor der Desinfektion
unter anderem „frei sein von (vor allem kolloidalen) Partikeln, die
eine Umhüllung der Viren mit Schutzsubstanzen bewirken“.
Um dies zu gewährleisten, fordert auch die „Liste der
Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren gemäß §
11 Trinkwasserverordnung“ des Umweltbundesamtes „bei Verwendung von
Oberflächenwasser oder von durch Oberflächenwasser
beeinflusstem Rohwasser auf eine weitestgehende Partikelabtrennung vor
der Desinfektion zu achten“. „Trübungswerte im Ablauf der
partikelabtrennenden Stufe im Bereich von 0,1 - 0,2 FNU sind
anzustreben, wenn möglich zu unterschreiten.“ Dies kann meist nur
durch den Einsatz von Ultrafiltration gewährleistet werden.
Nach dem in 2008 erfolgten Start der US Vertriebsgesellschaft Seccua Americas LLC liefert Seccua seine Ultrafiltrationsanlagen jetzt auch nach China. Damit tritt Seccua erfolgreich in den weltweit größten Markt für Wasseraufbereitung ein, was ein wichtiger Teilerfolg auf dem Weg zu einer internationalen Marktpräsenz ist.
Die erste Lieferung umfasst 100 modifizierte Seccua X-Spot Pro Anlagen, die über eine Membran verfügen, die speziell zur Entkeimung und Partikelentfernung aus Stadtwasser entwickelt wurde. In Kombination mit dem Multimedia-Filter des chinesischen Partnerunternehmens garantiert Seccua damit die sichere Entfernung von Chemikalien, Pestiziden, Arzneimittelrückständen und Krankheitserregern und liefert mit der Seccua X-Spot Pro bis zu 2.000 Liter hygienisch einwandfreien Trinkwassers pro Stunde.
China ist der größte und am stärksten wachsende Markt in der Wasseraufbereitung weltweit. Diesen attraktiven Markt will die Seccua GmbH zusammen mit einem Partner vor Ort erschließen. „Bei unseren Messebesuchen und im persönlichen Kontakt mit Kunden und Partnern haben wir ein großes Interesse an unserer Technologie festgestellt. „Dass wir uns bei der Ausschreibung gegen zwei große US-amerikanische Konkurrenten behauptet haben, ist generell auch ein deutlicher Beweis für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Hochtechnologie“ berichtet Michael Hank, Gründer und Geschäftsführer von Seccua.
Bereits erschienene Seccua Newsletter finden Sie zum Nachlesen auf www.seccua.de