Newsletter Nr. 6 Oktober 2009

Wachsen aus eigener Kraft

Michael Hank, Geschäftsführer der Seccua GmbH im Gespräch mit der Redaktion von
gwf Wasser/Abwasser

gwf TitelbildWasseraufbereitung im Bereich dezentraler Wasserversorgung sollte zuverlässig, anwenderfreundlich und bezahlbar sein.
Mit dieser Überzeugung gründete Michael Hank im Jahr 2005 die Seccua GmbH im oberbayerischen Steingaden. Wie mit Einstiegsprodukten zur Ultrafiltration der deutsche und internationale Markt erobert werden kann und wie sich auch mit einem jungen Unternehmen innovative Ideen auf solider Basis verwirklichen lassen, erklärte Geschäftsführer Hank im Gespräch mit der Redaktion der gwf.
Das in der Fachzeitschrift gwf Wasser/Abwasser 09/2009 erschienene Interview finden Sie hier zum PDF download.

 

Trinkwasseraufbereitung nach neuestem Regelwerk und
Stand der Technik

Die novellierte Trinkwasserverordnung steht kurz vor der Verabschiedung. Bei Wasser, das Krankheitserreger enthalten kann, fordert sie klar eine Doppelbarriere: Aufbereitung gefolgt von Desinfektion, wobei die Desinfektionsstufe als reine Sicherheitsstufe betrieben werden soll. Das bedeutet im Regelbetrieb, dass die Desinfektion bei funktionierender Aufbereitung bereits Trinkwasserqualität zugeführt bekommt.
Seccua Ultrafiltration als Aufbereitungsverfahren sorgt auch bei durch Trübung und Verkeimung verunreinigtem Rohwasser für sicheres Trinkwasser, das zuverlässig frei von Trübstoffen und allen Mikroorganismen und Krankheitserregern.
Lesen Sie hier den ausführlichen Beitrag: "Trinkwasseraufbereitung mit Ultrafiltration nach neuestem Regelwerk und Stand der Technik" (PDF download).

Auf die Bedeutung der Voraufbereitung vor Desinfektion weisen auch Professor Botzenhart und Dr. Fleischer in ihrer „Abschätzung der Gesundheitsgefährdung durch Viren im Trinkwasser“, veröffentlicht in der GWF-WASSER/ABWASSER 5/09, S. 361 – 366 hin. Das Wasser müsse vor der Desinfektion unter anderem „frei sein von (vor allem kolloidalen) Partikeln, die eine Umhüllung der Viren mit Schutzsubstanzen bewirken“.
Um dies zu gewährleisten, fordert auch die „Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren gemäß § 11 Trinkwasserverordnung“ des Umweltbundesamtes „bei Verwendung von Oberflächenwasser oder von durch Oberflächenwasser beeinflusstem Rohwasser auf eine weitestgehende Partikelabtrennung vor der Desinfektion zu achten“. „Trübungswerte im Ablauf der partikelabtrennenden Stufe im Bereich von 0,1 - 0,2 FNU sind anzustreben, wenn möglich zu unterschreiten.“ Dies kann meist nur durch den Einsatz von Ultrafiltration gewährleistet werden.

Seccua international erfolgreich

Nach dem in 2008 erfolgten Start der US Vertriebsgesellschaft Seccua Americas LLC liefert Seccua seine Ultrafiltrationsanlagen jetzt auch nach China. Damit tritt Seccua erfolgreich in den weltweit größten Markt für Wasseraufbereitung ein, was ein wichtiger Teilerfolg auf dem Weg zu einer internationalen Marktpräsenz ist.

Die erste Lieferung umfasst 100 modifizierte Seccua X-Spot Pro Anlagen, die über eine Membran verfügen, die speziell zur Entkeimung und Partikelentfernung aus Stadtwasser entwickelt wurde. In Kombination mit dem Multimedia-Filter des chinesischen Partnerunternehmens garantiert Seccua damit die sichere Entfernung von Chemikalien, Pestiziden, Arzneimittelrückständen und Krankheitserregern und liefert mit der Seccua X-Spot Pro bis zu 2.000 Liter hygienisch einwandfreien Trinkwassers pro Stunde.

China ist der größte und am stärksten wachsende Markt in der Wasseraufbereitung weltweit. Diesen attraktiven Markt will die Seccua GmbH zusammen mit einem Partner vor Ort erschließen. „Bei unseren Messebesuchen und im persönlichen Kontakt mit Kunden und Partnern haben wir ein großes Interesse an unserer Technologie festgestellt. „Dass wir uns bei der Ausschreibung gegen zwei große US-amerikanische Konkurrenten behauptet haben, ist generell auch ein deutlicher Beweis für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Hochtechnologie“ berichtet Michael Hank, Gründer und Geschäftsführer von Seccua.

Bereits erschienene Seccua Newsletter finden Sie zum Nachlesen auf www.seccua.de